In der Schweiz steigt die Anzahl der Menschen, die eine Waffe erwerben. In der Öffentlichkeit werden diese Menschen ohne empirische Grundlage pauschal als Verschwörungstheoretiker oder gewaltbereite junge Männer diffamiert. Dagegen wehrt sich PROTELL und engagiert sich für das Konzept der bewaffneten Neutralität.
Seit der Invasion der Ukraine hat die Zahl der Gesuche für einen Waffenerwerbsschein in der Schweiz zugenommen. Dies bestätigen verschiedene Quellen, u.a.: www.srf.ch/news/schweiz/gefragte-waffenerwerbsscheine-waffenland-schweiz-die-wichtigsten-fakten.
Obwohl Waffenbesitz oft mit ländlichen Gebieten assoziiert wird, wurden auch in Schweizer Städten 50% mehr Gesuche für den Erwerb einer Waffe gestellt. Das Konzept der bewaffneten Neutralität, in der öffentlichen und politischen Diskussion jahrelang als Relikt der Vergangenheit dargestellt, scheint eine Renaissance zu erleben.
Als gemeinnützige Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht möchte PROTELL Stimme sein für die bewaffnete Neutralität, denn sie sieht im Recht auf privaten Waffenbesitz eine zentrale Bedeutung für die Freiheit und die Sicherheit einer offenen Gesellschaft. Nur wer sich verteidigen kann und bereit dazu ist, auch das Leben der Schwächeren zu schützen, wird den Frieden erhalten können, den ein stabiles, prosperierendes Land braucht. Wie schnell in einem Krieg auch die Zivilbevölkerung zum wehrlosen Ziel brutaler Angriffe werden kann, zeigt sich aktuell auf traurige Weise in der Ukraine.
Vor diesem Hintergrund setzt sich PROTELL für einen sicherheitspolitischen Realismus ein, der weiss: auch das Leben in der Schweiz bleibt nur dann friedlich und frei, wenn die Bürgerinnen und Bürger das Recht und die Mittel haben, sich zu verteidigen, sei es gegen ausländische wie inländische Aggressoren. Vor dem Tribunal der öffentlichen Meinung versteht sich PROTELL als Stimme und Anwältin dieser Bürgerinnen und Bürger und erhebt Einspruch gegen die Tendenz einiger Medien und Meinungsmacher, Waffenkäufer pauschal als Verschwörungstheoretiker oder als gewaltbereite junge Männer zu diffamieren. Dies entbehrt jeder Grundlage und lässt sich mit keiner wissenschaftlichen Studie belegen.