PROTELL appelliert an die Mitglieder der Sicherheitskommission des Ständerates

PROTELL hat das folgende Schreiben dem Präsidenten und den Mitgliedern der Sicherheitskommission des Ständerates zukommen lassen, um sie für die Verteidigung der Rechte von hunderttausenden von Schweizer Bürgerinnen und Bürgern zu sensibilisieren, sowie um erneut unsere Position darzulegen. 

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und sind Ihnen dankbar, wenn Sie diese Meldung teilen.


Sehr geehrter Herr Präsident

Sehr geehrte Mitglieder der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates 

Anlässlich der Sommersession hat der Nationalrat beschlossen, die EU-Waffenrichtlinie umzusetzen. Damit wird das Waffengesetz auf eine Weise verschärft, die für PROTELL, die Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht, inakzeptabel ist. 

Bevor der Ständerat das Geschäft behandeln wird, werden Sie sich am 13. August in der Kommission beraten und damit vorentscheiden, was von den Rechten und Freiheiten der Waffenbesitzenden in unserem Land erhalten bleiben soll. 

Die Augen aller Waffenbesitzenden unseres Landes werden auf Sie gerichtet sein. 

PROTELL zählt mit seinen fast 13’000 Mitgliedern auf Ihre Unterstützung des Minderheitsantrages Arnold und Müller, sowie die Einzelanträge Addor, welche der Nationalrat abgelehnt hat. Wir hoffen insbesondere auf Ihre Unterstützung eines Nichteintretens-Entscheides oder eines Aufschubs der Prüfung des Gesetzesentwurfs, bis zur Behandlung der Beschwerde der Tschechischen Republik durch den EU-Gerichtshof oder wenigstens auf die Rückweisung an den Bundesrat, um sämtliche Klauseln zu beseitigen, welche der Schweizer Waffentradition und dem Schiesswesen in der Schweiz schaden.