Ein Erfolg für unsere Milizarmee und für PROTELL!

Die Angehörigen der Armee, die ihre Ordonnanzpistole behalten wollen, werden nicht schlechter gestellt als andere Waffenbesitzer.

Mit einer Mehrheit von 106 gegen 80 Stimmen hat sich der Nationalrat die Empfehlung von PROTELL zu Herzen genommen, die an alle Mitglieder der grossen Kammer gerichtet worden war, und die Motion von SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf abgelehnt, welche verlangte, dass «Armeepistolen beim Ausscheiden aus der Armee nur an nachweisliche Sportschützen und nur für eine angemessene Abgeltung zu privatem Eigentum abgegeben werden können.» 

Die Debatte über diese Motion ist ebenso öffentlich einsehbar wie das detaillierte Abstimmungsresultat.

Die betroffenen Angehörige der Armee, welche meist Kaderleute sind (die sich überdurchschnittlich für die Schweiz einsetzen und deshalb ein besonderes Vertrauen verdienen), werden nicht schlechter behandelt als andere Waffenbesitzer. Zwar müssen sie weiterhin einen Waffenerwerbsschein beantragen (eine fragwürdige Bedingung) – aber immerhin werden ihnen keine weiteren administrativen Hürden in den Weg gelegt.

Das ist ein Erfolg für unsere Milizarmee, für PROTELL und für die Freiheit.

PROTELL wird auch in Zukunft die Arbeit des Parlaments beobachten und an dessen Mitglieder appellieren, sobald die Rechte der Waffenbesitzer gefährdet sind.