Angriff auf ein Waffengeschäft – wird das Opfer zum Täter gemacht?

Auf unseren Kanälen war im Oktober 2020, nach dem vereitelten Angriff auf ein Waffengeschäft, folgendes zu lesen:

In der Schweiz ist das «Berufsrisiko» für Einbrecher generell hoch, wenn jemand zu Hause ist. Ganz besonders trifft das auf Waffengeschäfte zu, wo der Hausherr mit absoluter Wahrscheinlichkeit bewaffnet ist.

PROTELL sieht in diesem Vorfall den neuerlichen Beweis dafür, dass legal bewaffnete Bürger einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten und gratuliert dem Inhaber des Waffengeschäfts zu seinem beherzten Eingreifen.

Im Nachgang zu dieser Veröffentlichung haben wir dem Opfer des Angriffs direkt Unterstützung angeboten. Unsere Wertschätzung und Solidarität mit ihm ist ungeschmälert, auch wenn die Staatsanwaltschaft den Fall unter der für das Opfer strengstmöglichen Perspektive betrachtet und gar eine versuchte Tötung zu erkennen glaubt.

Recht muss vor Unrecht nicht weichen; im Vertrauen auf unsere Justiz sind wir zuversichtlich, dass hier nicht das Opfer zum Täter gemacht wird und ein vollumfänglicher Freispruch erfolgt.