Erneut sollen die Schützen zum Ziel von Sparübungen werden, der Bund will die Subventionen auf die GP11-Munition streichen: https://www.blick.ch/politik/schuss-ins-blaue-60-rappen-munition-zerstoert-schweizer-schuetzenwesen-id18625592.html.
Dass im Gegenzug einige Direktzahlungen an Schützenvereine erhöht werden, ist begrüssenswert. Leider ändert dies nichts an der Tatsache, dass die Schützen die happige Munitionspreiserhöhung schultern müssen. Deshalb wehrt sich PROTELL gegen diesen erneuten Angriff auf unsere Tradition und den Schiesssport und unterstützt die Motion von Ständerat Werner Salzmann: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233594.
Denn wir wissen um die Bedeutung des Schiesswesens ausser Dienst – hier leisten die Schützenvereine einen grossen Beitrag an die Landesverteidigung. Mehrmals jährlich organisieren sie Bundesübungen in Form des Feldschiessens sowie des Obligatorischen Programms. Ohne unzählige Freiwillige und viel Fronarbeit wäre an eine solche Erfolgsgeschichte gar nicht zu denken. Sozusagen als Dank soll nun die Munition für etliche Schützen verteuert werden, dies mit minimalem Einfluss auf das Bundesbudget.
Im Namen unserer über 12’000 Mitglieder fordern wir den Bundesrat auf, den Preis für die GP11-Munition nicht zu erhöhen.